Archive for Juli 2008

Arme Merkel!

von Lea

Hallo ihr Lieben aus Berlin =)

200.000 Menschen, eine riesige Bühne und ein imponierendes Polizeiaufgebot.

Gemeinsam mit Menschen der Grünen Jugend machte ich mich pünktlich um halb sechs auf den Weg zur Siegessäule. Doch schon auf der Hälfte der Strecke gerieten wir in einen großen großen Menschenstau. Schlißlich fanden wir doch noch ein mehr oder weniger gemütliches Plätzchen zwischen Würstchenbude, Bierstand, Lautsprecher und Leinwand. Also die (fast) besten Voraussetzungen für einen gemütlichen Ausklang des Arbeitstages und einem aufregenden Start in den Abend. Leider war von den Vorbands (Vorbands!!!) nicht soviel zu hören weil der Ton doch recht leise war. Mit der Stille ging es dann auch weiter. Obwohl die letzte Band die Bühne schon längst verlassen hatte und die O-BA-MA Rufe aus allen Ecken immer lauter wurden wollte weder die Leinwand noch die Lautsprecher den hochverehrten Star darstellen. Also warteten wir.

Über uns kreisten die Hubschrauber, neben uns wurden bedeutungsschwere Fotos gemacht und hinter uns verkauften(!) fanatische Obamafans Sticker, Buttons und Aufkleber.

Minute für Minute steigerte sich die Stimmung und langsam aber sicher machte sich auch bei mir ein mulmiges Gefühl breit.

Schließlich, nach gefühlten fünf Stunden des Wartens betrat ein unscheinbarer kleiner Mann die Bühne. Die Nahaufnahme zeigte dann: es war tatsächlich Barack Obama. „Thank you…and You,…. and you… and you“ „Gerngeschehen, Kein problem!“

Die Rede, die uns allen gezeigt hat, dass Obama was ändern möchte, aber doch nicht soviel wie wir, war zumindest rethorisch eine starke Leistung. Wer schafft das shcon 200.000 Leute leiser werden zu lassen als meine Oma in der Kirche? Wenige denk ich.

Nach gefühlten fünf Minuten schlichen wir dann mit der Masse wieder in Richtung des Hauptbahnhofs. Auf Höhe des Kanzlerinnenamtes fragten wir uns, ob die Änschela Mörkle wohl eifersüchtig ist?!

Arme Frau Merkel.

Add comment Juli 25, 2008

Darfst du eigentlich deutsch sein?

von Britta

Diese Frage hab ich mir heute mal gestellt und auf tagesschau.de einen Einbürgerungstest gemacht:

http://spiel.tagesschau.de/quiz/index.php

Meine Lieblingsantwort gab es auf die Frage: Mit welchen Worten beginnt die deutsche Nationalhymne?

Antwort A: Völker hört die Signale…

2 comments Juli 23, 2008

Neulich vor dem Extra…

von Anja:

Ohne Worte…


2 comments Juli 21, 2008

jerusalemer geschichten

Am wochenende war ich in Jerusalem, in einem kleinen Hostel namens Petra’s Hostel untergebracht, um noch mal die Stadt zu sehen und Freunde wieder zu treffen. Meine erste Begegnung war allerdings die mit Jean, ein franzoesischen Christ, auf der Pilgerfahrt- 38 Jahre alt aus dem Sueden des Landes, nahe Marseille. Auf Nachfragen was er so treibt hat er mir sein Geschichte erzaehlt und nach etwa 20 minuten war klar das er ein Fundi ist. Fundi Christ in diesem Fall. Homosexualitaet ? demonen! Abtreibung? Hoelle! Islam? Ganz boese! puh… das lag dann doch schwer im magen. Aber weil ich schon immer mal mit einem von den Spinnern reden wollte blieb ich sitzten und hoerte zu, ganz „open minded“… der Hoehepunkt kommt allerdings zum schluss. Nachdem er mir gut und boese erklaert hat und vom nahen Ende der Welt berichtete hoerte ich etwas ueber einen Parteifreund. Naemlich: Daniel Cohen-Bandit ist der Antichrist! Was sagt mensch dazu?

Das ich in der gleichen Partei bin fand er irgendwie nicht so witzig… „ich bin nicht ganz ihrer Meinung aber sehr interessantes Gespraech *grins*angst*“ waren meine letzten worte.

Lieben gruss, Sara

4 comments Juli 15, 2008

Grüner Wahlkämpfer des Monats: Jürgen Rüttgers!

Von Fabian

Es mag etwas seltsam anmuten, wenn ich als Grüner Jürgen Rüttgers einen Preis verleihe, aber ich komme nun einfach nicht mehr drum herum. Jürgen Rüttgers setzt sich einfach mit so einer Verve für einen Politikwechsel in Düsseldorf ein, dass ich ihn einfach zum Grünen Wahlkämpfer des Monats ausrufen muss. Seine Regierung leistet so ziemlich die schlechteste Arbeit, die wir jemals in NRW ertragen mussten. Die Schul- und Hochschulpolitik ist ein gutes Beispiel. Noch nie hat es eine Regierung geschafft, sowohl LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen, Studierende, ProfessorInnen, RektorInnen und SchulleiterInnen gemeinsam gegen sich aufzubringen. Ein verpatztes Zentralabitur, ungerechte Kopfnotenregelungen und weniger Rechte für die Eltern haben auch die letzten überzeugt, im nächsten Jahr für eine neue Landesregierung zu stimmen. Dazu kommen dann noch unsinnige Studiengebühren für Studierende, die sie nicht bezahlen können, was ebenfalls ein Geniestreich für seine Abwahl war.

Doch Jürgen Rüttgers hat noch ein paar Leute, denen er noch nicht genug weh getan hat: den CDU-WählerInnen im Münsterland. Die sind sein neuestes Ziel. Erst wird hinter dem Rücken der MünsteranerInnen der Umzug des Krebsregisters mit 100 Arbeitsplätzen in eine Ruhrgebietsstadt vorbereitet und nun findet Münster und das Münsterland im Kulturbericht des Landes gar keine Erwähnung mehr – trotz SkulpturProjekte und Uni. Man darf gespannt sein, was da noch so kommt!

Und so muss ich neidisch anerkennen: Jürgen Rüttgers hat in den letzten Wochen mehr für die Grünen in NRW getan, als irgendwer sonst. Ich ziehe meinen Hut vor dir, Jürgen!

Add comment Juli 12, 2008

Politikverdrossenheit

Von Fabian

In der Financial Times Deutschland stand heute ein interessanter Kommentar von Dirk Burmester. Interessant ist dieser Kommentar, weil er sich an eine „Publikumsbeschimpfung“ wagt. So meint Burmester, dass die Deutschen sich über unfähige Politiker ärgern, „ohne auch nur zu wissen, über wen oder was sie reden.“ Er kann das sogar mit einigen Zahlen untermauern und meint, dass die BürgerInnen selber Schuld sind, „dass nicht andere Politiker regieren.“ Überschrieben ist der Kommentar mit „Schämt euch!“.

 

Mich würde ja mal interessieren, was ihr davon haltet. Den Artikel kann man hier im Internet lesen.

2 comments Juli 10, 2008

Ausstieg vom Ausstieg

von britta

Hallo,

ich hab mich heute morgen am Frühstückstisch mal wieder aufgeregt, nachdem ich die Zeitung aufgeschlagen hatte. Die CDU versucht rechtzeitig für den Wahlkampf den Klotz „Aomaustieg“ an ihrem Bein loszuwerden und will sich damit auch noch als große Klimaschutzpartei darstellen. Und die SPD macht mit ihren neusten Äußerungen tatsächlich die Laufzeiten von AKWs zu Verhandlungsmasse, Eppler will die AKWs länger laufen, wenn dafür das Neubauverbot ins Grundgesetz kommt.

Bei der FR ist ein Artikel online, der alle guten Argumente gegen Atomkraft nochmal zusammenfasst:

http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1364069

14 comments Juli 8, 2008

Twittern für Kakteen

von oko

Neulich kam ja bei einer Umfrage hier im Blog heraus, dass kaum einer Twitter kennt, geschweige denn nutzt. Das finde ich Schade, denn ich halte das für einen echt sinnvollen Dienst.


Was ist Twitter?

Twitter ist quasi ein Blog-Dienst im Mini-Format. Man meldet sich an und schon kann man der Welt/dem Netz mitteilen, was man ihm mitteilen will. Das muss gar nichts Wichtiges sein: Vielleicht ein Link auf einen tollen Artikel in der taz, vielleicht ein aktuelles Wahlergebnis von der Buko, vielleicht ein spontaner Anfall von guter Laune – egal… Auf 140 Zeichen passt halt ein Gedanke.


Und wer liest das?

Theoretisch kann das jeder lesen. So wie dieses Blog oder unsere Kaktus-Homepage. Praktisch schauen natürlich nur Leute drauf, die ein Interesse an Dir haben. So wie auf unser Blog hauptsächlich Leute gucken, die von seiner Existenz wissen. Wer also z.B. Interesse an meinen Gedanken hat, der schaut halt auf meiner Twitter-Seite vorbei. Oder er abonniert meine getwitterten Sachen (natürlich umsonst. Im Twitter-Sprech „followed“ er mir).


Aha. Und das bringt’s?

Na klar. So „follow“ ich z.B. einigen Leuten, die ich gar nicht kenne, deren Blogs ich aber gern lese. Auf meiner Twitterseite erscheinen dann all ihre getwitterten Sachen, Links etc. Da die Leute viel öfter twittern als zu bloggen, bekomme ich quasi in Echtzeit mit, was die gerade ins Netz stellen. Über eine Antwort-Funktion kann ich auch leicht mit ihnen kommunizieren.


Ahso. Kann Twitter denn nicht mehr?

Doch. So kann man sich über Twitter kostenlos SMS schicken. Das geht so: Immer wenn mein Bruder Tim mir etwas twittert, erhalte ich diese Nachricht kostenlos auf mein Handy. Ihn kostet das auch nichts. Es sei denn, Du möchte unbedingt per SMS twittern, dann kostet die Nachricht Dich eine Auslands-SMS, weil das über England läuft.

Aus Kostengründen hat Twitter das SMS-System in Deutschland erstmal gestoppt, Schade.

Fazit: Gerade für Leute, die kein eigenes Blog haben ist Twitter ideal.

p.S.: Für diese Werbezeilen habe ich übrigens nüscht bekommen, Twitter gehört auch (noch) keiner großen Firma a la Google.

1 comment Juli 7, 2008

Bilder vom Greencamp

Von Philipp Matern

Dank eines Virus auf meinem Laptop hat es sich deutlich hinausgezögert, doch jetzt endlich ist es soweit: Eine Auswahl der Bilder vom Greencamp ist online und zwar bei flickr und zwar genau hier.

2 comments Juli 4, 2008


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